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Das Behandlungsspektrum


        I. Diagnostik und Therapie funktioneller Störungen

        II.

 

CMD

Fehlfunktionen des Kausystems können eine Anzahl von Problemen verursachen.
Symptome solcher Störungen können chronische Beschwerden sein wie:

  1. Kopfschmerzen

  2. Gesichtsschmerzen

  3. Hals-/Nackenschmerzen

  4. Schwindel

  5. Rückenschmerzen

  6. Schmerzen in den Kiefergelenken

  7. Knacken/Knirschen in den Kiefergelenken

  8. Taubheitsgefühl, das Gefühl von Watte im Ohr

  9. Tinnitus

  10. Ohrenschmerzen

  11. Eine eingeschränkte Mundöffnung/Unterkieferbeweglichkeit

  12. Das Gefühl, dass der „Biss“ nicht stimmt

  13. Schluckbeschwerden

  14. Kloss-im-Hals-Gefühl, Globusgefühl

  15. Schnarchen

  16. Schlaf- und Konzentrationsstörungen

Funktionelle Störungen werden häufig durch Fehlfunktionen der Muskulatur verursacht. Wir sprechen von einer CMD (craniomandibulären Dysfunktion), wenn die Kaumuskeln davon betroffen sind, oder eine Fehllage des Unterkiefers besteht.

Schwierige Lebensumstände, „Stress“ und Überforderungen können zu einer übermäßigen Aktivität der Kaumuskulatur führen und so zu Kopfschmerzen, schmerzenden Kaumuskeln, eingeschränkter Mundöffnung und auch Zahnschmerzen führen. In vielen Fällen kann den Patienten mit einfachen Aufbissschienen und Aufklärung geholfen werden. Bessern sich die Beschwerden nicht, bestehen noch andere körperliche Probleme oder hat man das Gefühl, dass der Biss nicht stimmt, ist es mit solch einfachen therapeutischen Maßnahmen nicht getan.

In der Regel besteht ein Zusammenhang mit chronischen Schmerzen/Beschwerden im Hals-/Schulterbereich und oft auch mit funktionellen Störungen im Verlauf der Wirbelsäule, im Beckenbereich und in den Beinen. Auch kann eine sonst beschwerdefreie Fehlfunktion des Kausystems andere Krankheitsfelder beeinflussen. Ein solches Krankheitsbild erfordert eine ganzheitliche Diagnostik und Therapie verschiedener Fachdisziplinen mit speziellen Weiterbildungen.

Nach allgemeinärztlicher, zahnärztlicher und physiotherapeutischer Untersuchung wird gemeinsam eine Diagnose gestellt und eine Therapieempfehlung ausgesprochen oder eine weitergehende Diagnostik empfohlen.

In den meisten Fällen wird eine Schienentherapie in Kombination mit einer physiotherapeutischen Behandlung nötig sein. Eine aus Kunststoff gefertigte Funktionsschiene wird ganztägig im Munde getragen und muss in den ersten Wochen nach jeder physiotherapeutischen Behandlung kontrolliert und ggf. angepasst werden. Zusätzliche Anwendung der Ohrakupunktur kann hier wirkungsvoll unterstützen. Nach erfolgreicher Therapie kann nach einem halben Jahr die Schiene durch Zahnersatz oder kieferorthopädische Behandlung ersetzt werden.

In besonderen Fällen können weitere therapeutische Maßnahmen wie Gesprächstherapie, psychotherapeutische Schmerztherapie, Hypnose und Schmerztherapie sinnvoll sein.

Die Kosten werden teilweise von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen.

Eine solche ganzheitliche Diagnostik und Therapie kann nur in einer intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit erbracht werden. Deshalb sind wir Mitglieder im ifu-med.

 

Zahnärztliche Schlaftherapie, Schnarchtherapie

Schnarchen ohne Atemstörungen kann lästig sein, ist aber harmlos. Schnarchen mit Atemstörungen jedoch kann zu gesundheitlichen Schäden führen. Eine solche krankmachende Schlafapnoe führt zu depressiven Stimmungen, zu Tagesmüdigkeiten, zu Blutdrucksteigerungen, zu nächtlichen Herzrhythmusstörungen und zu einer Belastung des Herz-Kreislaufsystems. Auch das Risiko einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden, steigert sich erheblich und die durchschnittliche Lebenserwartung verringert sich um 7 Jahre.

Ergeben sich nach der Auswertung eines Fragebogens und aus dem Einsatz eines Messgerätes Hinweise auf ein gesundheitsschädliches Schnarchen, dann wird ein Schlafmediziner/ein Schlaflabor den Schweregrad der Störung feststellen. In leichten Fällen kann mittels einer Schnarcherschiene geholfen werden. In schweren Fällen sind andere Therapien angezeigt.

Handelt es sich um ein harmloses Schnarchen, dann kann eine Schnarcherschiene dem Partner oder der Partnerin die Nachtruhe zurückgeben.

Die anfallenden Kosten werden in einigen Fällen auch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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Ohr-Laser-Akupunktur

Wir führen in unserer Praxis im Rahmen der funktionellen Behandlungen die schmerzfreie Ohrakupunktur mit einem Laser durch. Das Ziel dieser Therapie ist es Schmerzen zu beseitigen oder zu lindern, Bewegungseinschränkungen zu behandeln und die CMD-Schienentherapie zu unterstützen.

Leider werden von den gesetzlichen Krankenkassen die Kosten nicht übernommen.

Weitere Informationen unter: www.akupunktur-information.de.

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Angstpatienten (Angst vor dem Zahnarzt?)

Viele Menschen haben mehr oder weniger Angst vor einer zahnärztlichen Behandlung. Daher bemühen wir uns um eine ruhige und freundliche Atmosphäre und eine verständnisvolle und schonende Behandlungsweise. Der Patient steht im Mittelpunkt und selbstverständlich wird auf erfüllbare Patientenwünsche eingegangen. Auch ist im Rahmen unseres ifu-med Netzwerkes eine Behandlung in zahnärztlicher Hypnose möglich.

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Prophylaxe

Die meisten Zahnerkrankungen sind vermeidbar. Die Zerstörungen der Zähne (Karies) und des Zahnfleisches (Parodontitis) werden überwiegend durch Bakterien verursacht. Diese sammeln sich in einem Belag auf den Zähnen. Verhärtet sich der Belag, nennt man ihn Zahnstein.

Die Keime im Zahnbelag können Mundgeruch verursachen und fördern Herzerkrankungen, erhöhen das Schlaganfallrisiko, das Risiko von Frühgeburten u.a..

Wie sind diese Erkrankungsrisiken gering zu halten? Der Zahnbelag voller Bakterien muss entfernt werden. Das kann durch eine optimale Mundhygiene erreicht werden. Diese umfasst die häusliche Mundpflege, die regelmäßige Plaque- und Zahnsteinentfernung mit Politur beim Zahnarzt und – abhängig vom Erkrankungsgrad – die Professionelle Zahnreinigung (PZR) und die Individualprophylaxe (IP).

Der Zahnstein muss mindestens halbjährlich entfernt werden, um das Risiko zu verringern. Anschließend sollten die Zähne poliert werden, um den Bakterien die Neubesiedlung der Zähne zu erschweren. Besser ist die Professionelle Zahnreinigung. Ziel der PZR ist die vollständige Reinigung der Zähne von Belägen und Bakterien und das Entfernen von Schmutznischen. Zeigen sich dennoch Erkrankungszeichen wie Blutungen, Zahnfleisch -taschen oder Karies, ist es nötig, eine Prophylaxebehandlung durchführen zu lassen. Hier werden die individuell richtigen Putztechniken und weitere unterstützende Maßnahmen (welche Zahnpasta, Zahnseide, Interdentalbürste, evtl. Mundspülmittel usw.) besprochen.  Zusätzlich wird das bakterielle Risiko und bei Bedarf der Säuregrad, die Pufferwirkung und die Fließmenge des Speichels bestimmt, zudem werden die Zahnoberflächen fluoridiert, um sie zu härten. Außerdem werden Ernährungsgewohnheiten besprochen, die einen schlechten Einfluss auf die Mundgesundheit haben können. Ein ganz wichtiger Bestandteil der Individualprophylaxe bleibt die Professionelle Zahnreinigung.

Ein gesundes Gebiss erspart nicht nur viele, z.T. teure und auch unangenehme Behandlungen beim Zahnarzt, sondern ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gute Allgemeingesundheit. Einige Krankenkassen übernehmen daher anteilig Kosten für die PZR. Da der Gesetzgeber die Bezuschussung für Zahnersatz noch mehr einschränken wird, wird guter Zahnersatz mit erheblichen Kosten verbunden sein. Darum wird die Prophylaxe immer wichtiger werden, um ein gesundes Gebiss zu behalten und nicht auf Zahnersatz angewiesen zu sein.

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Füllungen

Sind Zähne zerstört oder haben Defekte, dann kann ihre Funktion mit Füllungen wiederhergestellt werden. Für eine lang anhaltende Restaurierung sind im zahntechnischen Labor hergestellte individuelle Versorgungen wie Inlays aus Keramik oder auch Gold sinnvoll. Kleinere Defekte lassen sich gut mit Kunststoffen (Kompositen) versorgen. In der Regel sind diese hochwertigen und langlebigen Versorgungsformen für den gesetzlich versicherten Patienten mit Zuzahlungen verbunden.

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Endodontie

Wurzelbehandlungen, d.h. die Behandlung von Zahnnerven können nötig werden, wenn diese Zähne schmerzen oder abgestorben sind. Dabei werden die Zähne von innen gründlich gereinigt, desinfiziert und gefüllt. Um auch in komplizierten Situationen das beste zu erreichende Ergebnis zu erlangen werden häufig computergesteuerte Geräte eingesetzt.

Leider hat der Gesetzgeber die Erstattungsmöglichkeiten für viele Wurzelbehandlungen stark eingeschränkt, so dass die Kosten diverser Behandlungen von den Gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.

In besonderen Fällen besteht die Möglichkeit die Behandlung bei einem Spezialisten (zertifizierter Endodontologe) vornehmen zu lassen.

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Parodontologie

Entzündetes Zahnfleisch führt langfristig zu Knochenverlust und die Zähne fallen aus. Verantwortlich für einen solchen Ablauf sind hauptsächlich eine uneffektive Mundhygiene und bestimmte Bakterien. Eine Zahnfleischbehandlung bringt diesen Prozess zum Stehen. Der erste Schritt einer solchen Behandlung ist eine besondere Prophylaxe. Unter anderem wird der Patient in die für ihn richtige Mundhygiene eingewiesen, die Zähne werden vollständig gereinigt und das Gefährdungspotential durch die Bakterien wird abgeschätzt. Der Patient soll in die Lage versetzt werden selbst für eine optimale Mundhygiene zu sorgen, denn ohne seine beständige sorgfältige Mitarbeit werden die Zähne zukünftig nicht zu erhalten sein. Dies Prophylaxemaßnahmen werden von speziell ausgebildeten Mitarbeiterinnen der Praxis erbracht. Nach Abschluss der Behandlung wird überprüft, ob weitere Maßnahmen nötig sind.

Erweist sich die Notwendigkeit einer Zahnfleischbehandlung, dann werden in einen zweiten Schritt unter örtlicher Betäubung die Zähne und die Zahnfleischtaschen gründlich gereinigt. Dieses Vorgehen kann man sich als eine intensive Zahnsteinentfernung vorstellen. Zeigt es sich nach der Kontrolle, dass weitere Maßnahmen zum Zahnerhalt nötig sind, so werden diese in einem dritten Schritt vorgenommen. Patienten, die an einer solchen Erkrankung des Zahnhalteapparates leiden, müssen auch in der Folge eine sehr sorgfältige Mundhygiene betreiben und regelmäßig Prophylaxemaßnahmen - alle drei Monate - durchführen lassen, um eine erneute Erkrankung zu vermeiden.

Die Kosten werden z.T. von den Versicherungen übernommen.

Kleinere chirurgische Eingriffe wie die Entfernung von Zähnen werden in der Praxis vorgenommen. Kompliziertere Maßnahmen und auch das Einbringen von Implantaten (künstlichen Zahnwurzeln) werden von Spezialisten vorgenommen, die mit uns seit Jahren erfolgreich zusammenarbeiten.

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Chirurgie

Kleinere chirurgische Eingriffe wie  die Entfernung von Zähnen werden in der Praxis vorgenommen. Kompliziertere Maßnahmen und auch das Einbringen von Implantaten (künstlichen Zahnwurzeln) werden von Spezialisten vorgenommen, die mit uns seit Jahren erfolgreich zusammenarbeiten.

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Zahnersatz, funktionelle Gebißrehabilitationen

Wenn es nötig wird Zähne durch Kronen zu schützen, Zahnsubstanz zu ergänzen oder verlorene Zähne zu ersetzen, dann arbeiten wir nach funktionellen Grundsätzen. So können langfristig Schäden an dem Zahnersatz, am Kausystem und auch Beschwerden wie Kopfschmerzen, Hals- und Nackenbeschwerden und Störungen in anderen Körperregionen vermieden werden. Abhängig von der jeweiligen Situation werden computergestützte klinische und instrumentelle Funktionsanalysen angewandt. Ebenso wird auf die Materialauswahl geachtet: es sollten nur verträgliche Materialien verwendet werden. Solch hochwertiger Zahnersatz kann, unter Berücksichtigung ästhetischer Aspekte, nur in direkter Zusammenarbeit mit entsprechend qualifizierten Zahntechnikern hergestellt werden. Dafür haben wir ein zahntechnisches Meisterlabor an unsere Praxis angeschlossen.

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Sportschutzschienen

Zum Schutz vor der Beschädigung von Zähnen sind bei Sportarten mit hoher Unfallgefahr oder mit starkem Körperkontakt Sportschutzschienen unumgänglich. Sie umfassen die Zähne und fangen so harte Stöße auf.

Bequemer als konfektionierte Schienen sind individuell angepasste Schutzschienen aus Silikon. Zudem bieten sie einen besseren Schutz.

In der Regel sind die Kosten für solche Schienen selbst zu tragen.

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